Essen: Syrer stechen Deutschen in Straßenbahn nieder

Kann mal passieren, im besten Deutschland, das wir je hatten …

Schwere Verletzungen erlitt am Samstagabend gegen 18:30 Uhr ein 27-jähriger Deutscher in der Straßenbahnlinie 109 auf der Steeler Straße. Der Mann befand sich mit anderen Fahrgästen in der Bahn, als an der Haltestelle Schwanenbusch zwei augenscheinlich alkoholisierte Männer einstiegen. Bei ihnen handelt es sich um zwei 22- und 24 Jahre alte syrische Brüder, die in Essen wohnhaft sind. Schon beim Einsteigen bespuckte einer der Männer eine Frau und stieß einen anderen Fahrgast zur Seite. In der Straßenbahn schrien beide Personen, stellten sich auf die Sitze und schlugen vor die Scheiben.

Als das spätere Opfer die Polizei verständigen wollte, wurde er sofort von den Aggressoren attackiert. Einer der Männer zog ein Messer und stach mehrfach auf den Mann ein. Dabei erlitt dieser Stichverletzungen an Armen, Nacken und Schulter, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, schlug noch einer der Täter auf einen anderen Fahrgast ein. Nur unter Einsatz von Pfefferspray konnten beide Männer überwältigt und festgenommen werden. Dabei trat einer der Festgenommenen einen Beamten und verletzte ihn dadurch. Eine weitere Beamtin wurde bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt. Auf der Wache wurde beiden Beschuldigten eine Blutprobe zur Feststellung der Schuldfähigkeit entnommen.

Danach wurden sie ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Aktuell ermittelt die Kriminalpolizei die Hintergründe des Sachverhaltes. Der Verletzte wurde glücklicherweise nicht lebensgefährlich verletzt. Er konnte mittlerweile das Krankenhaus wieder verlassen.