Frankfurt: Messermann landet in der Psychiatrie

Am Sonntagmorgen geriet ein 45-jähriger Mann in der gemeinsamen Wohnung in der Walter-Kolb-Straße mit seinem 75-jährigen Vater in Streit. Er ohrfeigte den Mann, ging in die Küche und holte sich dort drei Küchenmesser. Mit diesen Messern und einer Holzlatte tauchte er kurze Zeit später in einem Mehrfamilienhaus in der Brückenstraße auf, wo er mehrere Wohnungstüren beschädigte. Eine der Türen gab der Gewalteinwirkung nach und sprang auf. Aus dieser Wohnung entwendete der Beschuldigte ein Bild und verschwand wieder auf die Straße. Mit einem Messer und der Holzlatte in der Hand sowie zwei Messern am Hosenbund, begegnete der 45-Jährige nun auf der Straße der zwischenzeitlich verständigten Polizei. Auf Ansprache, die Waffen aus der Hand zu legen, reagierte der 45-Jährige nicht, sondern bewegte sich weiter auf die Beamten zu. Nach dem Einsatz von Pfefferspray gelang es, der Mann auf den Boden zu bringen, zu entwaffnen und festzunehmen. Wie später ermittelt werden konnte, soll er am Abend zuvor Rauschmittel und heute Alkohol konsumiert haben.

Aufgrund seines Gesamtzustandes wurde er einem Arzt vorgestellt, der seine Einweisung gemäß dem Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz veranlasste.