„Maskenintoleranz“, vermehrt Razzien in Arztpraxen

„Maskenintoleranz“, vermehrt Razzien in ArztpraxenDeutsch-Absurdistan: Das Krankheitsbild der “Maskenintoleranz” ist relativ neu. Mindestens so neu, wie die uns derzeit im Würgegriff haltende COVID-19 Pandemie. Allerdings ist sie so gut wie gar nicht erforscht. Auf dem Weg in gut organisierte totalitäre Strukturen kann es sich der Staat nicht bieten lassen, wenn sich Ärzte vorgeblich um die Gesundheit ihrer Patienten mühen und damit unwissentlich oder sogar vorsätzlich maßnahmenzersetzende Tendenzen fördern. Hier gilt es die notwendige Abwägung zwischen dem “Wohlverhalten” der Gemeinheit und dem Anspruch weniger Personen vorzunehmen, die vorgeblich ihre Gesundheit schützen wollen. Ein bisschen “Maulkorb” hat schließlich noch niemandem geschadet, so der überwältigende gesundheitspolitische Tenor aus Kreisen der Einheiz-Politik.

Das erwähnte Krankheitsbild der “Maskenintoleranz” kann mehrerlei Ursachen haben. Es reicht von der freiheitsbetonten ideologischen Verweigerung, über echtes Unwohlsein, bis hin zu tatsächlichen körperlichen Ausfallerscheinungen. Das zumindest monieren diejenigen, die amtlich genötigt sind, sich so einen “Seuchenlappen” oder auch “mobile Petrischale”, vors Maul hängen zu müssen. Anders als für die Seuche selbst … ICD-10 (WHO und GM): U07.1 kodiert COVID-19, Coronavirus-Krankheit-2019[BfArM], gibt es für dieses bösartige Krankheitsbild der “Maskenintoleranz” nicht einmal einen offiziellen ICD-Code. Deshalb wird amtlicherseits alleinig die erste Variante der “ideologischen Verweigerung” unterstellt. Das macht sowohl die Patienten, als auch die mit ihnen konspirierenden Ärzte hochgradig wie mehrfach verdächtig.

Disziplin ist der Schlüssel zum Heil

Um nun der erforderlichen Disziplin mit staatlicher Gewalt zum Durchbruch zu verhelfen, bemühen sich Staatsanwälte und Sicherheitsapparat, diese Balance durch vermehrte Razzien in Arztpraxen wiederherzustellen. Hier wird darüber berichtet: Wegen Masken-Attesten: Razzien in Arztpraxen[Reitschuster]. Die Tendenz ist knallhart und die Botschaft glasklar: “Wehret den Anfängen”! Wenn nicht mit solchen Mitteln der zugrundeliegenden Pandemie zum Durchbruch verholfen würde, könnte sie gänzlich unglaubwürdig werden. Zumal die eigentlichen Pandemiefolgen derzeit völlig unterm Weg verbleiben. Dies ergibt ein schneller Blick auf die ausbleibenden Leichenberge: Sonderauswertung zu Sterbefallzahlen des Jahres 2020[Destatis].

Von derartigen Razzien verspricht sich der “Apparatschik” mehr als nur einzelne Attest-Inhaber ins Visier zu nehmen. Es geht um weit mehr. Das ist insoweit folgerichtig und zeigt bereits großflächige Wirkung, als dass Ärzte sich immer weniger getrauen einen “Dispens vom Maulkorb” aus gesundheitlichen Gründen zu attestieren. Man macht ihnen mit diesen Maßnahmen unmissverständlich klar, dass sie sowohl mit ihrer Reputation spielen, als auch Umsatzeinbussen hinnehmen müssen, wenn vermehrt Polizeifahrzeuge und Rollkommandos dauerhaft ihre Praxen blockieren, um entsprechende Diagnosen der Patienten haarklein zu verifizieren. Nach neuster Jurisdiktion, abweichend vom bisherigen Patientengeheimnis, offenbar ein elementarer Anspruch der Gemeinheit.

Ärzte müssen schnell und hart lernen

Diese Frevel-Ärzte müssen schnell und hart lernen, dass es derzeit nicht alleinig um die Gesundheit nachrangiger Individuen gehen kann. Vielmehr steht zur Zeit die kompromisslose Gesundheit der Herde im Fokus„Maskenintoleranz“, vermehrt Razzien in Arztpraxen … vornehmlich deren geistige Gesundheit. Daran lässt die Staatsgewalt mit so wohldosierten Maßnahmen keinerlei Zweifel aufkommen. Sich hier hinter dem allgemeinen Datenschutz und Patientengeheimnis verstecken zu wollen, wird seitens der Behörden als weniger sportlich betrachtet.

Forschungen zum Thema der “Maskenintoleranz” sind in Zeiten der “not”wendigen Staatsräson weder beliebt, noch förderwürdig und deshalb generell kein Thema. Wir haben im Moment wichtigeres zu tun. Möglicherweise wird der fachlich kompetente “Gesundheits-Euro-Spahn”, als oberster Seuchen-Führer, in Bälde freiwillige Umerziehungsprogramme für “hypokratisch verirrte Mediziner” anbieten. Ziel solcher Weiterbildungen dürfte sein, den Ärzten die neuen ICD-Codes spielerisch näherzubringen. Das sorgt für mehr Umsatz und Profit der betroffenen Arztpraxen. Darüber hinaus entschädigt es auskömmlich für das Unterlassen eigener Gedanken zu politischen Problemen, von denen die Ärzte ohnehin nichts verstehen. Das wiederum mag dann dazu führen, dass überteuerte Razzien in Arztpraxen künftig nicht mehr notwendig werden. Es steht zu erwarten, dass Ärzte nach geeigneten “Weiterbildungen” wieder die einzig wahre und unverzichtbare Profit-Orientierung verinnerlichen.


Quelle und Erstveröffentlichung: Qpress.de