Pflichtbewusstes „Impf-Nudging“ des SPIEGEL

Pflichtbewusstes „Impf-Nudging“ des SPIEGEL

Betreutes Sterben: Beziehen wir das “Sterben” zunächst einmal gar nicht so sehr auf das uns allen vertraute physische Ereignis. Jenem Moment, der durch einen letzten Herzschlag und einen finalen Atemzug gekennzeichnet ist. Bringen wir es ausnahmsweise mit der bedeutsameren, aber weniger bekannten Perspektive des “geistigen Sterben” zusammen. Je nach Gesinnung und persönlicher Vorerfahrung ergibt daraus eine gewisse “Präposition” zu sensiblen Thematik.

Für Leute, die nicht wissen (wollen) dass sie über einen Geist verfügen (weil sie ihn weder sehen noch anfassen können) oder vielleicht bereits unbemerkt “geistig verstorben” sind, möchte dies eine überfordernde Lektüre sein. Immerhin ist diese Form des Todes bereits zu physischen Lebzeiten der Versterbenden bemerkbar. Umso elender fühlen sich die sensitiven Menschen aus deren Umfeld, die diesen Sterbeprozess voll bewusst miterleben müssen. Die so Dahinsiechenden selbst bemerken ihren “geistigen Tod” für gewöhnlich gar nicht, selbst dann nicht, wenn andere Menschen sie bereits eindeutig als geistlos herumirrende Bioroboter wahrnehmen können. Nun der dezente Hinweis für letztere Gruppe … hören sie an dieser Steelle einfach auf diesen Text zu lesen, denn das Folgende erfordert einen “wachen Geist”.

Wir sind im Krieg

Pflichtbewusstes „Impf-Nudging“ des SPIEGEL

Immerhin befinden wir uns aktuell im Kriegszustand. Die einen sagen, im “Krieg gegen das Virus”, die anderen erkennen darin eine gigantische “(Des)Informationsschlacht”. Womöglich durchdringen sich diese Kriegsgeschehnisse in einer selten unseligen Art. In dieses Kriegsgeschehen greift nunmehr “Der Spiegel” mit seiner Online-Postille ein und versucht mit seiner Meinungsgewalt für eine bestimmte Front Punkte zu sammeln. Hier zunächst das eingesetzte Geschoss: Impfpflicht! Was denn sonst?[SpeiGel auf Linie … eine Kolumne von Nikolaus Blome]. Das, was sich die Politiker noch nicht getrauen, müssen die Schreiberlinge zunächst brutal und wortgewaltig vorbereiten. So wird sichergestellt, dass am Ende aller Tage die Mehrheit der Menschen begierig darauf ist, auch den Nachbarn zwangsimpfen zu lassen. Also gerade die Menschen gnadenlos der Fixe zuzuführen, die sich aus dann immer noch völlig unverständlichen Gründen, einer solchen Prozedur widersetzen.

Das schreit nach Strategie

Durch die strategische Ausrichtung des verlinkten Artikels soll der Gedanke an Freiheit und Individualität weiter ins Abseits gedrängt werden. Jeder, der bei der Impf-Charity-Party zugunsten der weltenlenkenden Konzerne nicht mitmachen mag, ist ein potentieller “Super-Spreader” und damit eine Gefahr für die ganze Herde. Solche Frevler sollen keine Freiheit mehr genießen dürfen, selbst zu entscheiden woran sie eines Tages sterben möchten. Hier kommt die allgewaltige Staatsvor- und für- und nachsorge ins Spiel. Sie sieht in den ICD-Codes nach, welche Todesarten überhaupt noch zulässig sind.

Und siehe da, es gibt eigentlich nur noch eine Todesursache “an”, “mit” oder “wegen” der massenhaft gestorben werden darf. Raten sie einfach selbst. Alle anderen Todesursachen sind für gewöhnlich filigraner, wenngleich zahlenmäßig bedeutender. Kurzum, der hier medial vorzubereitende “Impfzwang” ist ein finaler Genickschuss für die Selbstbestimmtheit und damit für die Freiheit schlechthin. Aber zur optimierten Verwertbarkeit der Herde muss die zügellose Freiheit des Individuums hier schlachtendscheidend enden. Und wie sollte es anders sein, da darf der Einzelne gar nicht mehr mitreden, ohne zur Gefahr für die Gemeinheit zu werden.

Jetzt lassen sie mal für sich denken …

Pflichtbewusstes „Impf-Nudging“ des SPIEGEL

Eingangs reüssiert der Meinungsmacher noch etwas sinister über sein Unwissen zum “Nudging”. Dafür muss die aufgeklebte Fliege im Pissoir des Flughafens herhalten. Ob damit etwa eine verdeckte Verbindung zur Gosse angedeutet werden soll, die sich gleich noch weiter offenbaren wird? Seine Verlogenheit ist schneller zu durchdringen als der Zweck der Fliege im Pissoir. Das zeugt davon, dass er ein wunderbarer “Werker für das Gute” ist. Hat nicht die Bill & Melinda Gates Stiftung gerade erst ein paar Millionen für den Spiegel und eine genehme Berichterstattung zu Impfstoffen lockergemacht? Nein, es war bestimmt das Betrübs-Klima. Sicher ist das nur ein böser Verdacht und darf an seiner Objektivität nicht rütteln. Schließlich ist ja die Presse frei von wem sie sich kaufen lässt.

“Des Wein ich saufe, des Pissoir-Fliege muss ich nicht bepinkeln”, wäre hier die wohltuendere Ausdeutung seiner hitzigen Rallye für die Zwangsimpfung. Leider bemerkt er bei seinen martialisch formulierten Einsichten nicht, dass er mit seinen weiteren Einlassungen “Nudging” vom Feinsten für eben diese Ausrichtung betreibt. Geht das überhaupt, kann man in einem Aufsatz Nuding behandeln und dann auch noch offen betreiben? Seit der teleskopierten Entwicklung von Impfstoffen sollte auch eine teleskopierte Vermittlung von Propagandainhalten möglich sein. Für die oben erwähnte Gruppe der bereits geistig Verstorbenen mag das unauffällig sein. Die noch geistig Zuckenden erkennen auf den ersten Sitz das anrüchige Rinnsal welches aus dem Text eitergelb hervortrieft und erahnen auch noch die dahinter lauernde Gosse.

Und jetzt noch eine Runde Spaltung

Zitieren wir hier einfach mal die Meinung eines (um die Umsätze der Pharmafia) besorgten Autoren, nachdem er zunächst feststellt, dass es ja jetzt genügend Impfstoff gibt. Weiters stellt er lobend fest, das sich dankenswerterweise ein “knorriges Inselvolk” im Nordatlantik als “Probandenschar” zur Verfügung stellt. Nach einem 24-stündigen Zulassungsverfahren wird in Großbritannien alsbald geimpft. Auch der entblödende Seitenhieb auf den lautstarken Straßenprotest gegen die Corona-Einschränkungen darf nicht fehlen? Und wer Angst vor untergespritzten Chips oder gar vor Bill Gates Allmacht hat, der kann ja nicht ernstgenommen werden.

Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.

Als müsse man diesen widerwärtigen Impf-Verweigerern dringend einen “gelben Piss-Stern”, analog zu der von ihm beobachteten Fliege im Flughafen-Pissoir, ans Revers nähen. Dann hätte die wohlerzogene Schar noch mehr Mittel als nur die Finger zur Verfügung. Sie wegen ihrer Gemeingefährlichkeit kenntlich machen und sogleich absondern, nur so kann das gehen. Und um die Politiker medial ins richtige Eck zu bugsieren, beschuldigt er sie der “politischen Feigheit”. Wären sie es nicht, würden sie jetzt sofort die “Fixe für alle” befehlen, um die Herde und deren Nutzen zu retten. Ob er selbst wohl jemals über die Selbstbestimmtheit rund ums Sterben nachgedacht hat? Hmm, für “ein Stück Herdenvieh” ist das selbstverständlich keine Option.

Zur “Kurz” gedacht …

Pflichtbewusstes „Impf-Nudging“ des SPIEGEL

Abschließend belehrt der Herr noch über Pflichten, als ob die Rechte längst abgeschafft seien. Nur in einem ist er “en vogue” oder auch “auf Linie”, wenn es darum geht alle ehrlichen Bedenken kritiklos unter den Teppich zu kehren. Kein Wort zur einseitigen Wissenschaft oder gar zum fehlenden Dialog in und aus dieser Kaste. Aber dafür hat er selbst jetzt ein Musterbeispiel für “best bezahltes Nudging” abgeliefert. Ob er selbst womöglich zu der im ersten Absatz erwähnten Gruppe gehört, die neben dem Lesen besser gleich noch das Schreiben eingestellt hätte. Querdenken … sorry, das darf man ja nicht mehr schreiben … Andersdenken sollte nach seiner Maßgabe vielleicht gleich mit verboten werden.


Quelle und Erstveröffentlichung: Qpress.de

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