Polizeipropaganda: Hartes Vorgehen gegen“Maskenverweigerer“

Statt sich um die Bekämpfung der Kriminalität zu kümmern, hat die Polizei alle Hände voll mit der Überwachung zur Einhaltung der Corona-Einschränkungen zu tun. Die Presseabteilungen der Exekutive üben sich derweil in Propaganda übelster Manier. Hier ein paar Beispiele:

Walsrode: Verstöße gegen Corona-Verordnung führt zu Auseinandersetzung mit Polizei und Sicherheitsdienst

Polizeibeamte leiteten am Montagmorgen eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein: Ein 46jähriger Walsroder wurde gegen 09.15 Uhr an der Moorstraße kontrolliert, weil er seinen Mund-Nase-Schutz falsch trug. Der Schutz hatte lediglich seinen Mund bedeckt. Der Mann zeigte sich unkooperativ, entfernte sich vom Kontrollort und wollte seine Personalien nicht angeben. Im weiteren Verlauf widersetzte der Mann sich einer Durchsuchung nach Identitätspapieren, musste zu Boden gebracht und dort fixiert werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen 11.20 Uhr kam es an der Filiale der Commerzbank an der Moorstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Kunden und einem Mitarbeiter des dortigen Sicherheitsdienstes. Der 62jährige Kunde wurde darauf hingewiesen, dass er die Filiale nicht betreten dürfe, da sich bereits zwei Kunden in den Räumlichkeiten befanden. Der Walsroder zeigte sich unbeeindruckt und verschaffte sich durch Drängeln und Schubsen Zugang zum Sb-Bereich und versuchte, den Mitarbeiter zu schlagen. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

Apolda: Einkaufswagenregelung im LIDL Markt missachtet

Am Freitag gegen 18:05 Uhr betrat ein Pärchen den LIDL Markt in Apolda. Beide wollten mit einem Einkaufswagen den Markt betreten. Laut aktueller Hygienevorschriften sollten aber Beide auf Weisung des anwesenden Sicherheitsbeauftragten einen Wagen nehmen. Darauf reagierte die männlich Personen (ca. 25 Jahre) sehr aggressiv und schob den Einkaufswagen mit voller Wucht vor die linke Eingangstür des Supermarktes. Dabei entstand Sachschaden. Anschließend stieg der Täter in ein Fahrzeug und fuhr davon. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03644/5410 bei der Polizei in Apolda zu melden.

Ulm: Maskenverweigerer greif Bundespolizisten an

Ein 39-jähriger Mann wurde am gestrigen Sonntagnachmittag (13.12.2020) in Gewahrsam genommen, nachdem er zuvor im Ulmer Hauptbahnhof zwei Polizeibeamte angegriffen hatte. Gegen 15:50 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei in der Bahnhofshalle zunächst auf den 39-Jährigen, welcher keine Mund-Nase-Bedeckung trug. Als die Beamten den rumänischen Staatsangehörigen ansprachen und ihn auf die Erforderlichkeit einer solchen hinweisen wollten, ging er unvermittelt auf einen der Beamten zu und versuchte diesen anzugreifen. Die Streife wehrte den Angriff ab, fixierte den 39-Jährigen und verbrachte ihn anschließend zum Bundespolizeirevier. Hierbei beleidigte der augenscheinlich stark alkoholisierte und aggressive Mann die Einsatzkräfte und versuchte sich zudem mehrfach aus ihren Griffen zu befreien.

Während des darauffolgenden Polizeigewahrsams schlug der Tatverdächtige unentwegt gegen die Zellentür, wodurch er sich selbst verletzte und Rettungskräfte hinzugezogen werden mussten. Im Anschluss der ärztlichen Untersuchung verbrachte der 39-Jährige die verbliebene Nacht im Polizeigewahrsam. Neben einer Strafanzeige wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte muss der im Landkreis Biberach wohnhafte Mann zudem mit einem Bußgeld wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

Seit dem 02. November 2020 intensiviert die Bundespolizei den Einsatz zur Pandemiebekämpfung weiter und unterstützt damit die Bundesländer. Im bahnpolizeilichen Bereich wird in den Zügen und auf den Bahnhöfen ein verstärktes Augenmerk auf die Intensivierung der Ermahnung von Reisenden zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gelegt. Im Zeitraum von Montag (02.11.2020) bis einschließlich Sonntag (13.12.2020) wurden im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Stuttgart insgesamt -4658- Personen ohne eine erforderliche Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt. Der ganz überwiegende Teil der ermahnten Reisenden zeigte sich einsichtig. In -47- Fällen informierten die Einsatzkräfte das zuständige Gesundheitsamt, um ein Bußgeldverfahren einzuleiten.

Lüdenscheid: Masken-Streit in Laden eskaliert

Heute Morgen gegen 7.30 Uhr eskalierte ein Maskenstreit in einem Discounter an der Bromberger Straße. Eine 38-jährige Kundin weigerte sich, eine Mund-Nasen-Maske aufzusetzen.

Mitarbeiter wiesen sie mehrfach darauf hin, dass sie das Geschäft nicht ohne Maske betreten dürfen. Die Frau ignorierte alle Aufforderungen. Zwei zufällig anwesende Polizeibeamte in Zivil schritten ein und baten die renitente Kundin, nach draußen zu gehen, um das Problem dort zu besprechen. Sie wiesen sich als Polizeibeamte aus. Die Frau wollte allerdings ihren Ausweis nicht zeigen, sondern sich stattdessen aus dem Staub machen.

Als die Polizeibeamten sie festhielten, holte die 38-Jährige zu einem Schlag aus. Der angegriffene Polizeibeamte konnte ausweichen. Die Polizeibeamten hielten sie fest bis zum Eintreffen eines Streifenwagens. Die Beamten schrieben Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

6 Kommentare

  1. Es ist für die Polizei (Staatsbüttel) wesentlich einfacher und vor allem auch ungefährlicher, anständige Bürger und zu schikanieren und zu kriminalisieren, als sich mit Clans und renitenten Merkel-m-AAS-Gästen auseinander zu setzen.

  2. Was habt ihr denn gedacht, wem die Polizei dient?

    Bin sehr gespannt, wann die Schlausten wieder für mehr Befugnisse votieren (AFD-Steckenpferd!).

    (O24 weiß, welcher Mohr hier sehr lange schon zur Vorsicht mahnt)

  3. Da konntren sich die feigen Büttel aber mal so rischdisch auslassen.
    An Besoffenen, einen Pärchen und anderen. Gegen gleich starke
    sind sie zu feige und es trieft ihnen die Feigheit aus den Hosenbeinen.
    Was für ein wtderliche Mischpoke.

Kommentare sind geschlossen.