#Saarbrücken: Polizei löst „Versammlung“ von fünf (!) Querdenkern auf

Das muss man nicht weiter kommentieren. Es reicht das Original-Beamtensprech:

Symbolfoto Polizei by: schmidt13 / 123RF Standard-Bild

Am heutigen Abend versammelten sich fünf Personen vor der Ludwigskirche in Saarbrücken. Sie trugen Kerzen in der Hand und führten nach eigenen Angaben einen „Marsch für den Frieden“ durch.

Nach polizeilichen Erkenntnissen ist der Hintergrund des „Marschs für den Frieden“ eine bundesweite Aktion der „Querdenker“-Szene. Es wird die Imitation der Symbolik der Montagsdemonstrationen aus dem Herbst 1989 bewusst angestrebt (Marsch um den Leipziger Ring mit Kerzen in der Hand und dem Ruf „Schließt Euch an!“). Die „Querdenker“-Szene will hierdurch das Wendegefühl von 1989 imitieren und für ihre Zwecke nutzen.

Da sich der Polizei gegenüber kein Versammlungsleiter zu erkennen gab, wurde den Versammlungsteilnehmern infektionsschutzrechtliche / versammlungsrechtliche Auflagen zur Durchführung der Versammlung erteilt, die allesamt eingehalten wurden.

Eine Eilversammlung zu Gunsten der Versammlungsteilnehmer konnte aus polizeilicher Sicht nicht angenommen werden, da bereits vor vierzehn Tagen eine gleichgelagerte Versammlung mit ähnlichem Teilnehmerkreis, bei gleichem Motto an der Ludwigskirche durchgeführt wurde. Zudem wurde bereits damals von den Teilnehmern in Aussicht gestellt, sich an den kommenden Montagen, an gleichem Ort, mit gleichem Thema versammeln zu wollen.

Aufgrund des Verdachts einer Straftat (Durchführung einer nicht angemeldeten Versammlung) wurden die Personalien der fünf Teilnehmer als Zeugen festgestellt. Die Polizei ermittelt.

7 Kommentare

  1. Das war doch gar keine Versammlung. Das waren 5 Bürger, die sich zufällig beim Luftschnappen getroffen, und zwecks Wärmezufuhr und als Lichtquelle in der Finsternis eine Kerze angezündet haben.

  2. Da hätte ich einen Tipp für die saarbrücker Hygienepolizei.
    Malstatt, Lebacher Straße. Viele orientalische Herrenfrisörläden. Dort tummeln sich jeden Tag überwiegend junge Männer die noch nicht so lange hier leben, häufig ohne „Alltagsmaske“, um sich den Bart stutzen und die Augenbrauen zupfen zu lassen.

    1. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die Ordnungs- und Sicherheitskräfte, anstatt unbescholtene Bürger zu schikanieren, in gewissen Stadtvierteln und an gewissen Treffpunkten von Clans und Kulturbereicherer aus ISlamistan etwas genauer hinschauten.
      Aber da sind „Zusammenrottungen“ wohl von ganz oben erwünscht.

  3. Ob es tatsächlich so querdenkerisch ist, zu FÜNFT etwas bewegen zu wollen?

    Woran lags? Zu kalt? Keine Zeit? Bierlaune statt intelligenter Organisation?

    mimimi, 5 werden nun mal als Spinner abgetan (spielen dem System in die Tasche), ab 50.000 macht’s Sinn.

    1. Dann stell mal die 50.000 auf die Beine anstatt hier zu labern !
      50.000 Klug, 5 Dumm, 1 Klugscheisser saudumm ?

  4. Die uniformierten Büttel brauchen doch immer mehr Tätigkeitsnachweise. Blitzmarthons sind inzwischen ausgelutscht. Kriegswaffen und gepanzerte Fahrzeuge, Wasserwerfer schon bei Anmeldung einer Versammlung ( lt. Grundgesetz ohne jede Einschränkung erlaubt ) reichen wohl nicht mehr. Wann werden die ersten Skatrunden oder Kegelclubs zu Zusammenrottungen erklärt, die das dreckige Regima abschaffen wollen. 1933 ist nicht mehr weit.

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