Von Wirrologen, Seerosen und Learning by Vergifting

Von Wirrologen, Seerosen und Learning by VergiftingIch weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber das Wort Corona erzeugt bei mir eine Idiosynkrasie der höchsten Stufe. Den ganzen Maskenheinis würde ich am liebsten eine reinsemmeln und Brechreiz ereilt mich, wenn ich diese Zombies in der Tageszeitung sehe, die mit ABSTAND HALTEN! und zur Unkenntlichkeit vermummt, den Vorstand des hiesigen Karnickelclubs darstellen sollen. Das ist so aussagekräftig wie ein Klassenbild einer Mädchenschule im Hindukusch. So, jetzt ist meine Position geklärt. Wer weiterliest, ist selbst schuld und wer meint, ich sei ein Coronaleugner, der irrt! Corona ist in der Sache – also faktenbasiert – so unwichtig, dass man es unbedingt ernst nehmen muss! Jetzt scheiden sich die Geister.

Für die einen ist es eine Grippe, für die anderen ein Killervirus. Es ist Ihr gutes Recht, Ihre eigene Meinung zu haben. Ich rede Ihnen diese Meinung nicht aus. Ich führe keine Liste und werde Sie auch nicht denunzieren, wenn Sie mit mehr als fünf Personen auf der Parkbank sitzen. Ich möchte Ihnen aber helfen, zwischen Virologen und Wirrologen zu unterscheiden. Wenn einer kommt und von exponentiellem Wachstum spricht, dann haben Sie einen Wirrologen vor sich. Dieses exponentielle Wachstum ist ein mathematisches Konstrukt und kommt im empirischen Leben nicht vor, sonst wäre der Erbe von Joseph der reichste Mann der Welt und die anderen Nabobs – wie Jeff Bezos – schiere Hungerleider.

Ich will das anschaulich an einem alten Kinderrätsel verdeutlichen:

“In einem See wachsen Seerosen. Jeden Tag verdoppelt sich die Menge an Seerosen. Um den gesamten See zu bedecken, brauchen die Seerosen 48 Tage. Wie lange würde es dauern, bis die Seerosen die Hälfte des Sees bedeckt haben?”

Als ich meiner Freundin M. diese Frage stellte, antwortete sie, “Ich weiß ja nicht, wie groß der See ist.” Vielleicht sind sie schlauer? Die Lösung finden sie hier. Für den Normalo und den Virologen ist der See nach 48 Tagen zugewachsen und Schicht im Schacht. Nicht für den Wirrologen. Der sinniert weiter und bekommt ganz merkwürdige Gesichtszüge dabei – so ähnlich wie dieser Klabauterbach. Für den wächst die Seerose munter weiter und wenn sie nicht dem Klimawandel (dort sind auch jede Menge Exponentialfuzzies unterwegs) zum Opfer fällt, wird sie über kurz oder lang die gesamte Galaxis begrünen.

Ein anderes Beispiel gefällig? Der Hefepilz spielt eine große Rolle in meinem Leben, denn durch seine Aktivität verwandelt er Traubensaft in meinen geliebten Wein. Bei Wiki steht: In etwa elf Tagen wird so aus etwa 8 mg Ausgangsmasse mit etwa 33 Verdoppelungen die fast zehnmilliardenfache Hefemasse hergestellt (nebenbei, da sind wir jetzt ganz zufällig bei dem ct-Wert der PCR-Tests und da wird ähnlich gefummelt!). Ich habe das nicht nachgerechnet, da vertraue ich mal WIKIPEDIA (was in anderen Fragen nicht ratsam ist). Salopp: Die Hefe verwandelt Zucker in Alkohol und geht daran zugrunde. Aus die Maus. Nix exponentielles.

Vor ein oder zwei Wochen las ich die Nachricht, dass sich die Infektionszahlen in Belgien alle 10,5 Tage verdoppeln. Flugs zum Taschenrechner gegriffen habe ich ausgerechnet, dass alle Belgier an Silvester infiziert sind und – wenn sie nicht an oder mit Corona gestorben sind – fröhlich herdenimmun, besoffen, ohne Abstand und Maske ins neue Jahr taumeln können. Glückliche Belgier. Aber was passiert dann nach weiteren 10,5 Tagen? Was verdoppelt sich dann?

Wirrologen vs. Realisten

Was ich jetzt gebracht habe, widerspiegelt die Auseinandersetzung von Stefan Homburg mit Christian Drosten und da sieht der Wirrologe sehr alt aus. Allerdings hat Stefan Homburg einen kleinen Fehler in der Beschreibung seiner dritten (sigmoid) Grafik gemacht (wer findet ihn?). Der Nicht-Mathematiker wird jetzt mit einer Kurvenart konfrontiert, von der er noch nie etwas gehört hat: der Sigmoid-Funktion oder Gompertz-Funktion. Wer wirklich eine wissenschaftliche Begleitung der Coronapolitik sucht, der wird auf dem Political Data Science Blog von Prof. Simon Hegelich fündig. Es gibt sie noch, die kritischen Wissenschaftler!

Für mich absolut unverständlich ist ein deutscher Professor der Virologie, der keinerlei Einwände gegen das Hoppladihopp der Impfstoffrallye hegt. Sein Statement im zdf muss man gesehen haben. Was sind das für Leute? Haben die noch nichts von Contergan gehört? Das spielt alles keine Rolle. Man muss das Netzwerk entdecken, das hinter den Namen steht. So findet man in einem zwei Jahre alten Artikel, der mit Neuer Enthusiasmus überbeschriftet ist, ein schönes Bild unserer Kanzlerin mit Bill Gates und dem dubiosen WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Dort wird die Zusammenarbeit Deutschlands mit der Bill Gates Stiftung im Kampf gegen “antimikrobielle Resistenzen” (AMR) besiegelt und die zentrale Geschäftsstelle des Global AMR Hub zunächst am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) in Berlin angesiedelt.

Das Geschäft duldet keinen Aufschub

Das Geschäft duldet keinen AufschubJetzt ratet mal, wer da der Koordinator “Neu auftretende Infektionskrankheiten” ist? Genau, unser Herr Professor, hat auf die Frage von Christian Sievers im heute journal vom 20.11.2020: “Wir verabreichen die Impfung und gucken dann, während sie läuft, ob es noch weitere Nebenwirkungen geben könnte?” so geantwortet: “Ganz genau! Das ist der Sinn von so einer Notfallzulassung, die soll ja auch in einer ganz normalen Zulassung münden, sobald man eben die genügenden Sicherheitsdaten hat” und es kommt noch härter. Unser Prof liefert auch noch sein eigenes Armutszeugnis ab, als der auf die Frage: “Bislang haben wir Presseinformationen der beteiligte Unternehmen – die jubeln naturgemäß.

Wie viel von alldem ist denn tatsächlich wissenschaftlich belegt?” Jetzt festhalten! “Ja, das ist genau das, was wir als Wissenschaftler noch ein bisschen (sic!!) vermissen: die genaue Kenntnis der Studie und was da herausgekommen ist. Die Zulassungsbehörden werden das natürlich bekommen. Wir Wissenschaftler haben das noch nicht, aber ich hoffe, dass das in nächster Zukunft auch da ist.” Meine Interpretation dieses Gesprächs: Nichts genaues weiß man nicht, aber alles wird gut. Big Pharma kontrolliert sich selbst analog dem Beckenbauer-Motto “Schaun mer moi, dann sehn mer scho”. Learning by Vergifting.

Wer sich über das Wettrennen um COVID-19-Impfstoff informieren will, der sehe sich dieses Video von Clemens Arvay an. Er sieht zwar aus wie Hofreiters Bruder, hat aber – im Gegensatz zu dem – was drauf. Da lernen Sie, was ein “teleskopiertes Zulassungsverfahren” ist. Sehen Sie sich dieses Video an! Ein informativer Zeitvertreib, wenn Sie demnächst gelangweilt in der Impfstraße stehen, denn dort gilt die Masken- und Abstandspflicht sowie Social Distancing! Viel Spaß dabei!


Quelle und Erstveröffentlichung: Qpress.de

3 Kommentare

  1. Zwei Einjahres-Arbeitsverträge (ca. 364 Tage, ca. 52 Wochen, ich helfe gerne 🙂 ).

    1. Je Tag 100.000 Freiheitstaler vom ersten Tag an, auch in der Einarbeitungszeit.
    2. In der ersten Woche 1 Freiheitscent, in den darauffolgenden Wochen immer doppelt so viel (1, 2, 4, 8,…)

    Welchen Vertrag würde die Opposition unterschreiben?

  2. Der Begriff Wirrologen gefällt mir, das sind sie derzeit oft auch : Verwirr ologen !

    Zum Thema Tierversuche und der Karrikatur fällt mir noch ein alter Witz über Verhaltenswissenschaften ein, er spielt im Versuchslabor (damals wurden Experimente der Verhaltensforschung oft mit Ratten gemacht) :

    Sagt eine Käfig-Ratte zur anderen : „Ich habe meinen Psychologen gut dressiert, jedesmal wenn ich auf diesen Knopf drücke, bringt er mir Futter.“

  3. Learning by Vergifting. Genau das haben sie vor, diese Verbrecher. Eiskalt und skrupellos geplante Menschenversuche, mit mutmaßlich schlimmsten Folgewirkungen, die billigend in Kauf genommen werden.

    Krimineller geht es wahrlich nicht mehr. Das 9/11 der Jahre 2020/2021.

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