Nur noch bescheuert: Estland entzieht russischer Minderheit auch das letzte Wahlrecht

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Die Schweizer „Weltwoche“ meldet obige Überschrift und sorgt für Kopfschütteln. Sind die Balten allesamt vor den Hammer gelaufen? Mit einer Einwohnerzahl von insgesamt zweimal Berlin glauben die drei Ministaaten, die Russen ständig ungestraft provozieren, triezen und treten zu können. Nach dem Motto: Wir schicken die ganze Nato, wenn die bösen Russen nicht mehr an sich halten. Die Brüsseler Außerirdischen-Beauftragte Kallas aus Lettland haut auf den Putz als hätte US-Präses Biden ihr den Nebenschluss zum Atomknopf des weißen Hauses legen lassen.

Den baltischen Staaten ist in ihrer Ressentiment-geladenen Hypertrophie nicht klar, dass die USA im Fall eines Konfliktes mit Russland keinen Handschlag rühren und auch die übrigen Natoländer gezwungen sein würden, es bei Verbalnoten zu belassen. Daran würde eine deutsche Brigade im Baltikum keinen Deut ändern. Es ist also eine permanente Pokerei, die die drei Ländchen aufführen, um die Russen zu beeindrucken. Sie grenzen deren Minderheiten aus, nehmen ihnen sämtliche Wahlrechte und drohen, die Verbindung Russlands nach Königsberg, wo Atomraketen stationiert sein sollen, zu unterbrechen. Zum Vergleich: In Deutschland gibt man Minderheiten Doppelpässe und die Grünen fliegen im Wochentakt Hunderte aus dem Ausland ein, um sie in das geforderte Wahlrecht zu inserieren.

Wer ständig triezt und provoziert, darf sich über einen Konterschlag nicht wundern

Es ist in höchstem Maße töricht, sich auf andere Länder zu verlassen und einem vielfach überlegenen Gegner einen Vorwand nach dem anderen zu liefern, für Klar-Schiff zu sorgen. Für die Russen hieße das, die Balten einzukassieren und eine etwa vorhandene deutsche Brigade zu verscheuchen oder alternativ in die Ostsee zu pusten. Für die Balten kann es nur ein Arrangement mit Russland geben. Koexistenz, Zusammenarbeit, Handel und Austausch sind angesagt. Alles andere bedeutet über kurz oder lang den Untergang selbstständiger baltischer Staaten. So einfach können politische Entwicklungen sein, die man so lange nicht wahr haben will, bis es geknallt hat. 

Erstveröffentlichung auf Opposition24

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