Da die Karnevalszeit 2025 am 5. März mit Aschermittwoch endet und heute der 2. März 2025 ist, sind noch nicht alle offiziellen Polizeiberichte für die gesamte Saison verfügbar. Dennoch lassen sich basierend auf aktuellen Informationen, insbesondere aus X-Posts und vorläufigen Meldungen, erste Zahlen zu Verbrechen während des Karnevals in verschiedenen deutschen Großstädten wie Köln, Mainz, Bonn, Wiesbaden und anderen zusammenfassen. Hier eine Übersicht der bisher bekannten Straftaten, die sich auf die Hauptkarnevalstage (Weiberfastnacht, 27. Februar, bis einschließlich Karnevalssonntag, 2. März) beziehen:
Köln
- Vergewaltigungen: 2 bis 3 (unterschiedliche Angaben in X-Posts; zwei sollen in mobilen Toiletten stattgefunden haben)
- Sonstige Sexualdelikte: 4 angezeigte Fälle
- Körperverletzungen: 25
- Messerkontrollen: 370, mit mehreren sichergestellten Waffen
- Platzverweise: 76
- Personen in Gewahrsam: 14
Diese Zahlen stammen aus vorläufigen Polizeiangaben bis zum 28. Februar 2025 und repräsentieren die bisherigen Höhepunkte der Kölner Karnevalszeit.
Mainz
Mainz, als Fastnachtshochburg, verzeichnet ebenfalls erhöhte Kriminalität während der Feierlichkeiten. Konkrete Zahlen für 2025 sind bisher lückenhaft, aber X-Posts und erste Berichte deuten an:
- Körperverletzungen: Mehrere gemeldet, keine genaue Zahl verfügbar (typisch für die Straßenfastnacht)
- Sicherheitsmaßnahmen: Über 1.100 Polizeikräfte sollen allein den Rosenmontagszug (3. März) begleiten, was auf eine erhöhte Gefährdungslage hinweist
- Kleinere Delikte: Glasverbote und anlasslose Messerkontrollen wurden eingeführt, was auf Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt und Vandalismus schließen lässt
Bonn
In Bonn, bekannt für den Beueler Rathaussturm und den Rosenmontagszug, gibt es bis dato nur vereinzelte Hinweise:
- Körperverletzungen: Einzelfälle gemeldet, keine Gesamtzahl verfügbar
- Alkoholbezogene Vorfälle: Stadt und Polizei setzen laut Webinformationen auf verstärkte Kontrollen gegen Alkoholmissbrauch
- Sicherheit: Hunderte Polizeikräfte sind im Einsatz, ähnlich wie in Mainz, jedoch ohne spezifische Verbrechensstatistiken bis zum 2. März
Wiesbaden
Wiesbaden feiert die Fastnacht mit dem großen Sonntagsumzug am 2. März 2025. Bisherige Meldungen:
- Verkehrsunfälle: Einzelfälle, z. B. ein Auffahrunfall auf der A3 am 31. Januar mit acht Fahrzeugen (indirekt Karnevals-verwandt durch erhöhten Verkehr)
- Körperverletzungen: Ein Vorfall am 16. Februar in einem Bus (vor Karnevalshöhepunkt, aber typisch für die Saison)
- Sicherheit: Keine konkreten Zahlen, aber Polizeipräsenz wird durch die Dachorganisation Wiesbadener Karneval verstärkt
Andere Großstädte (z. B. Düsseldorf, Frankfurt)
- Düsseldorf: Noch keine detaillierten Zahlen für 2025, aber traditionell hohe Polizeipräsenz und Fälle von Körperverletzung sowie Diebstahl während des Rosenmontagszugs
- Frankfurt: Karneval weniger ausgeprägt, dennoch Berichte über kleinere Diebstähle und Streitigkeiten während der Feiern
Gesamtbild
Eine vollständige Zusammenfassung ist zum aktuellen Zeitpunkt (2. März, 14:11 CET) nicht möglich, da die Hauptereignisse wie der Rosenmontagszug (3. März) noch bevorstehen und abschließende Berichte erst nach Aschermittwoch erwartet werden. Insgesamt zeigt sich:
- Häufigste Delikte: Körperverletzungen, Sexualdelikte, Verstöße gegen Waffen- und Glasverbote
- Sicherheitsmaßnahmen: Über 5.000 Polizisten allein in Rheinland-Pfalz, verstärkte Kontrollen deutschlandweit
- Datenlage: Köln liefert die detailliertesten Vorabzahlen; andere Städte wie Mainz, Bonn und Wiesbaden haben bisher nur fragmentarische Meldungen
Für eine umfassende Statistik müssten die finalen Polizeiberichte abgewartet werden, die üblicherweise nach Karnevalsende veröffentlicht werden. Die bisherigen Zahlen deuten jedoch auf ein typisches Bild von erhöhter Kriminalität in Karnevalshochburgen hin, verstärkt durch Alkohol und Menschenmassen.