Zum Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs Nr. 4/2026 „Kritische Rohstoffe für die Energiewende: Keine solide Strategie vorhanden“, der heute im Ausschuss für Wirtschaft und Energie vorgestellt und beraten wurde, erklärt der Obmann der AfD-Fraktion, Malte Kaufmann:
„Der Sonderbericht des Europäischen Rechnungshofs untermauert zentrale Problemfeststellungen der AfD-Fraktion. Der Bericht zeigt: Die EU-Rohstoffpolitik basiert teilweise auf veralteten und zum Teil lückenhaften und deshalb auch fehlerhaften Daten. Die angestrebte Diversifizierung der Importe ist nicht wirksam und liefert keine greifbaren Ergebnisse. Bürokratie und Überregulierung bremsen zudem den inländischen Rohstoffabbau und die Kreislaufwirtschaft aus.
Vor diesen Problemen hat die AfD-Fraktion immer wieder gewarnt und eine funktionierende Versorgung mit kritischen Rohstoffen gefordert. Ein solcher Paradigmenwechsel erfordert wirksame Lösungen. Sowohl auf EU‑Ebene als auch national muss die Bundesregierung von der sogenannten ökologischen Transformation Abstand nehmen, weil sie die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen weiter verschärft. Ein Wiedereinstieg in die Kernkrafttechnologie hingegen führt zu einer weiteren Diversifizierung der Energiequellen und reduziert solche Abhängigkeiten. Die Rohstoffgewinnung in Deutschland kann unter frühzeitiger Einbindung der Bevölkerung vor Ort und mit transparenten, verlässlichen Genehmigungsverfahren entbürokratisiert werden. Des Weiteren brauchen wir längerfristige Rohstoffverträge und Kooperationsprojekte mit Ländern, die kritische Rohstoffe liefern. Darüber hinaus muss Forschung und Wissenschaft neue Wege für Substitution und Recycling in den Blick nehmen, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Stoffkreisläufe zu schließen. Nur so kann der Industriestandort Deutschland langfristig und verlässlich mit Rohstoffen versorgt werden.“
