Generalbundesanwalt greift zu – Hamas-Unterstützer bei Einreise geschnappt

Wie der Generalbundesanwalt mitteilt, ist ein weiterer mutmaßlicher Unterstützer der Terrororganisation HAMAS festgenommen worden. Der im Libanon geborene Kamel M. wurde bereits am Freitagabend (6. März 2026) auf dem Flughafen im zyprischen Larnaka festgesetzt – ausgelöst durch einen Europäischen Haftbefehl des Ermittlungsrichters am Bundesgerichtshof.

Der Mann war gerade aus dem Libanon eingereist, als Grenzbeamte zugriffen. Parallel durchsuchten Beamte des Bundeskriminalamts am Sonntag (8. März) seine Wohnung in Berlin.

Munition für geplante Anschläge

Die Bundesanwaltschaft wirft dem Beschuldigten Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor. Konkret soll Kamel M. zur HAMAS gehören.

Laut Ermittlern ließ er im August 2025 über einen Mittelsmann 300 Schuss scharfe Munition an weitere Beteiligte weiterreichen. Die Munition wurde danach innerhalb eines Netzwerks von Helfern weitertransportiert.

Ziel des Ganzen: Vorbereitungen für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland und Europa.

Die Ermittlungen zeigen erneut, dass internationale Terrorstrukturen offenbar versuchen, auch innerhalb Europas logistische Netzwerke aufzubauen.

Auslieferung nach Deutschland

Der Beschuldigte soll nun nach Deutschland überstellt werden. Dort wird ihn der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof anhören und über Untersuchungshaft entscheiden.

Der Fall zeigt vor allem eines: Während Politik und Behörden gerne über „gesellschaftlichen Zusammenhalt“ sprechen, arbeiten Terrornetzwerke längst international – und offenbar auch mitten in Europa.

Die Festnahme ist ein Erfolg für die Ermittler. Doch sie wirft zugleich eine unbequeme Frage auf: Wie viele solcher Strukturen existieren noch – unentdeckt?

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