Symbolbild Polizeieinsatz nach Angriff auf Lokführer in Sachsen
Symbolbild: Polizeieinsatz nach Angriff auf Lokführer in Sachsen.

Sachsen: 16-jähriger Ukrainer soll Lokführer brutal attackiert haben

Wie BILD berichtet, soll ein 16-jähriger ukrainischer Jugendlicher in Sachsen einen Lokführer massiv angegriffen haben. Der Vorfall ereignete sich demnach in einer Regionalbahn der Linie RB33.

Nach Darstellung des Berichts soll der Jugendliche den Lokführer getreten und geschlagen haben. Der Zug befand sich im Bereich Ottendorf-Okrilla Nord/Laußnitz.

Ein Fahrgast soll schließlich Reizgas eingesetzt haben, um den Angriff zu stoppen. Der Jugendliche flüchtete laut Bericht anschließend in ein Waldstück.

Die Polizei konnte den 16-Jährigen später festnehmen. Bei ihm soll zudem ein verbotenes Einhandmesser gefunden worden sein.

Der Fall zeigt erneut, wie schnell der Alltag im öffentlichen Nahverkehr für Beschäftigte eskalieren kann. Lokführer und Zugpersonal werden nicht nur für Verspätungen und Ausfälle verantwortlich gemacht, sondern stehen immer häufiger selbst im Mittelpunkt brutaler Übergriffe.

Wer solche Zustände noch als Einzelfall abtut, sollte den Beschäftigten erklären, warum sie ihren Dienst inzwischen mit der Frage antreten müssen, ob die nächste Schicht wieder im Polizeibericht endet.


Quelle: BILD

Anmerkung: Die Angaben beruhen auf dem verlinkten Bericht; eine eigene Bestätigung durch Polizeiunterlagen lag zum Zeitpunkt der Erstellung nicht vor.

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