Symbolbild Angriffe gegen Parteirepräsentanten und Parteieinrichtungen
Symbolbild: Angriffe gegen Parteirepräsentanten und Parteieinrichtungen.

Bundestag: AfD 2025 am häufigsten von Angriffen gegen Parteirepräsentanten betroffen

Die Polizei hat im Jahr 2025 insgesamt 5.140 Angriffe gegen Repräsentanten der im Bundestag vertretenen Parteien registriert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, über die der Bundestag in einer hib-Meldung berichtet.

Nach dem Unterangriffsziel „Parteirepräsentant/Parteimitglied“ war die AfD mit 1.852 gemeldeten Straftaten am häufigsten betroffen. Dahinter folgen die CDU mit 1.171 Fällen und die Grünen mit 1.005 Fällen.

Auch bei Straftaten gegen Parteigebäude und Parteieinrichtungen führt die Statistik eine hohe Belastung aus. Insgesamt wurden dem Unterangriffsziel „Parteigebäude/Parteieinrichtung“ im Jahr 2025 laut Bundesregierung 845 Straftaten gegen die im Bundestag vertretenen Parteien zugeordnet.

Auf die AfD entfielen dabei 239 Fälle, auf die CDU 199 und auf die Grünen 137. Die Zahlen zeigen damit nicht nur eine abstrakte Gefahr für Politiker, sondern eine breite Angriffslage gegen Parteimitglieder, Vertreter und Einrichtungen.

Bemerkenswert ist vor allem die Schieflage in der öffentlichen Wahrnehmung: Wenn die AfD in beiden genannten Kategorien an der Spitze der Betroffenen steht, passt das nur schwer zu jenen politischen Erzählungen, die Gewalt gegen Parteien vor allem einseitig erklären wollen.

Politische Gewalt bleibt politische Gewalt – unabhängig davon, gegen wen sie sich richtet. Wer Demokratie ernst nimmt, kann sich bei Angriffen auf missliebige Parteien nicht wegducken.


Quelle: Deutscher Bundestag / hib

Anmerkung: Die Zahlen stammen aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion.

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